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dreh’n?“ und bricht vor dem
Schlußakkord ab. In die plötzliche Stille hinein hört
man die Worte des Sprechers „meine Leier dreh’n?“,
von der Quinte gestoppt, die sich an- und abschwellend im Nichts
verliert. Damit endet das Hörspiel.
Zur technischen Realisation25
Im Laufe der Arbeit entstanden zunächst viele Ideen zur Umsetzung, die sich bald auf die oben genannten Ausschnitte der Schubertlieder konzentrierten (Arbeitstitel „Schubert trifft den Leiermann und komponiert die Winterreise“). Was sollte das Hörspiel enthalten, und wie bewältigt man die Form? Als Ergebnis dieser Überlegungen ergaben sich Ebenen mit bestimmten Funktionen im Ablauf, die als Regieplan in der Art einer Partitur wie folgt aufgeschrieben wurden:
Technikinformation und Erprobung der Wirkungen von Effektgeräten ergaben sich zwangsläufig aus den gestalterischen Absichten während der Arbeit.26
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