- 215 -Kinzler, Hartmuth (Hrsg.): Vermittelte Musik 
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dreh’n?“ und bricht vor dem Schlußakkord ab. In die plötzliche Stille hinein hört man die Worte des Sprechers „meine Leier dreh’n?“, von der Quinte gestoppt, die sich an- und abschwellend im Nichts verliert. Damit endet das Hörspiel.


Zur technischen Realisation25

25 Zur Diskussion um Neue Technologien im Musikunterricht siehe Georg Maas (Hg.), Musiklernen und Neue (Unterrichts-)Technologien, Essen 1995 (= Musikpädagogische Forschung; Bd. 16).


Im Laufe der Arbeit entstanden zunächst viele Ideen zur Umsetzung, die sich bald auf die oben genannten Ausschnitte der Schubertlieder konzentrierten (Arbeitstitel „Schubert trifft den Leiermann und komponiert die Winterreise“). Was sollte das Hörspiel enthalten, und wie bewältigt man die Form? Als Ergebnis dieser Überlegungen ergaben sich Ebenen mit bestimmten Funktionen im Ablauf, die als Regieplan in der Art einer Partitur wie folgt aufgeschrieben wurden:


Technikinformation und Erprobung der Wirkungen von Effektgeräten ergaben sich zwangsläufig aus den gestalterischen Absichten während der Arbeit.26

26 Das Hörspiel entstand vor der Einführung erschwinglicher virtueller Tonstudio-Technologie. Daher erklären sich die Angaben der analogen Geräte, mit denen die Produktion durchgeführt wurde.

Gar nicht so einfach für Anfänger war schon die Erstellung des sauber geschnittenen, voll ausgesteuerten Zuspielbandes – eine gute Übung für die spätere Berufspraxis, um selbst Zuspielcassetten für den Musikunterricht anzufertigen. In Tutorengruppen konnten die Möglichkeiten der MIDI-

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